erste Fassadenideen
Das vertikal flexible Hochhaus benötigt drei "unflexible"
Komponenten, auf die nicht verzichtet werden kann: Primärtragwerk,
Haupterschließung und eine äußere Haut, die dem
flexiblen Inneren zu jeder Zeit ausreichenden Schutz bietet.
Die hier skizzierte Konstruktion übernimmt zwei dieser Funktionen,
sie ist Tragwerk und Haut zugleich. Die Verglasung ist zur Lüftung,
als, je nach Windgeschwindigkeit, zu neigende Schindel gedacht.
Bei starkem Wind oder hoher Temperaturdifferenz öffnen sich
die Scheiben nur minimal, um den notwendigen Luftaustausch zu
ermöglichen. Bei gemäßigtem Wetter öffnen
sie sich weiter.
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Geometrische Entwicklung
auch am 3d Modell
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Aus der einzelnen, stark gekippten, schindelartigen Scheibe im
Pappmodell oben haben sich vier Einzelscheiben entwickelt, die
die Rundung des Schaftes stärker nachvollziehen und ihm einen
fischschuppenartige Oberfläche geben.
Die schrägen, in der Fassadenebene liegenden, tragenden
Stützen sind, anders als im Pappmodell, nun gerade und nur
noch in sich tordiert um die Rundung nachzuvollziehen. Erst die
Addition der Einzelelemente ergibt jetzt die (polygonale) Rundung
des Schaftes.
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