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Fassade

erste Fassadenideen

 

Das vertikal flexible Hochhaus benötigt drei "unflexible" Komponenten, auf die nicht verzichtet werden kann: Primärtragwerk, Haupterschließung und eine äußere Haut, die dem flexiblen Inneren zu jeder Zeit ausreichenden Schutz bietet.

Die hier skizzierte Konstruktion übernimmt zwei dieser Funktionen, sie ist Tragwerk und Haut zugleich. Die Verglasung ist zur Lüftung, als, je nach Windgeschwindigkeit, zu neigende Schindel gedacht. Bei starkem Wind oder hoher Temperaturdifferenz öffnen sich die Scheiben nur minimal, um den notwendigen Luftaustausch zu ermöglichen. Bei gemäßigtem Wetter öffnen sie sich weiter.

Geometrische Entwicklung
auch am 3d Modell

Aus der einzelnen, stark gekippten, schindelartigen Scheibe im Pappmodell oben haben sich vier Einzelscheiben entwickelt, die die Rundung des Schaftes stärker nachvollziehen und ihm einen fischschuppenartige Oberfläche geben.

Die schrägen, in der Fassadenebene liegenden, tragenden Stützen sind, anders als im Pappmodell, nun gerade und nur noch in sich tordiert um die Rundung nachzuvollziehen. Erst die Addition der Einzelelemente ergibt jetzt die (polygonale) Rundung des Schaftes.

highrise.
Ein frei gewähltes Diplomthema im Studiengang Architektur
am Lehrstuhl Architekturdarstellung und Architekturinformatik
Dipl.-Ing. M.Arch. Jörg Rügemer - Gastprofessor
an der BTU Cottbus von Janek Pfeifer