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idealisierte Moirés

   

Moiré

Moiréstreifen entstehen durch Überlagerung regulärer Strukturen. Dies können z.B. Linienraster, Punktraster, konzentrische Kreise o.ä. sein. Die Überlagerung zweier sich geringfügig unterscheidender Strukturen führt zur geometrischen Interferenz, wobei dies im Direktkontakt, bei Reflexion oder Schattenbildung sowie durch photografische Aufzeichnung oder Video erfolgen kann. Wenigstens eine der Strukturen sollte dabei transparente Gebiete aufweisen.

Moiréstreifen entstehen natürlich z.B. beim Betrachten hintereinanderstehender Zaunfelder, gefalteter Gardinen, abgedeckter Lautsprecher im PKW o.ä. Moiréstreifen dienen der Messung von Verschiebungen, Rotationen, Krümmungen und Neigungen und daraus abgeleiteter Größen, z.B. Dehnungen.

Hier sieht man die Abbildung der Überlagerung von einem konzentrischen Raster mit einem regelmäßigen dreieckigen Raster.

Hintergrundinformationen:
Licht - Interferenz

Besonders interessant ist die dynamische Überlagerung von Strukturen. Hier kann man es selbst ausprobieren:
  • Kreisen mit parallelen Linien
  • radialen mit parallelen Linien
  • Kreise, radiale und parallele Linien

 

Die kleineren Raster lassen sich mit der Maus bewegen, wenn man auf den Textstreifen klickt und dann bei gedrückter Maustaste zieht......

highrise.

Ein frei gewähltes Diplomthema im Studiengang Architektur
am Lehrstuhl Architekturdarstellung und Architekturinformatik
Dipl.-Ing. M.Arch. Jörg Rügemer - Gastprofessor
an der BTU Cottbus von Janek Pfeifer